Herzlich willkommen beim TV Nellingen 1893 e.V. - Der richtige Ort für Spaß am Sport!

Unsere Skiabteilung - Daten & Fakten


Abteilungsleiter: Siegfried Metzger

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Trainingszeiten

Sportart
Zeit
Geschl.
Alter

Ort
Ansprechpartner/Trainer

Ski
Skigymnastik
Fr
20:00-22:00
m/w
ab 40 Jahre
Sporthalle 1
Lea Juppenlatz
Ski
After-Work-Fitness
Mi
19:00-20:15
m/w
ab 18 Jahre
Riegelhofhalle
Julia Illichmann

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Skiausfahrten 2013/2014

Ab diesem Winter übernimmt der TV Nellingen die Tages-Skiausfahrten von Intersport Kober.

Folgende Termine stehen für den Winter 2013/2014 fest:

- 08.12.2013 Lech am Arlberg

- 12.01.2014 Brand

- 26.01.2014 Warth am Arlberg

- 16.02.2014 Lech am Arlberg

- 16.03.2014 Lech am Arlberg

Weitere Details zu den Ausfahrten können Sie dem Flyer entnehmen:

zum Vergrößern klicken
Anmeldung über die Geschäftsstelle oder per Mail an info[at]turnverein-nellingen.de

 


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Termine 2013/2014 der Ski-Abteilung

 
Samstag 26.01.2013  Skikurs für Kinder und Jugendliche
Samstag 02.02.2013  Skikurs für Kinder und Jugendliche
Donnerstag 21.03.2013  Hauptversammlung Ski-Abteilung
Montag 15.04.2013  Saisonabschluss Skifahren im Stubaital
   bis Donnerstag 18.04.2013  Saisonabschluss Skifahren im Stubaital
Sonntag 05.05.2013  Frühjahrswanderung
Freitag 05.07.2013  Radtour 
   bis Sonntag 07.07.2013  Radtour
Dienstag 24.09.2013  Herbstwanderung Südschwarzwald
   bis Mittwoch 25.09.2013  Herbstwanderung Dreischluchtenpfad
Samstag 12.10.2013  50 Jahre Skigymnastik, Jubiläumsveranstaltung
Samstag 02.11.2013  Spätherbstausfahrt mit Weinprobe
Samstag 23.11.2013  Ski-Basar im OHG
Samstag 07.12.2013  Jubiläumsausfahrt nach Lech, Abfahrt 5.30 Uhr,
 Anmeldung in  der TVN Geschäftsstelle
Sonntag 12.01.2014  Skiausfahrt nach Brand, Abfahrt 5.30 Uhr,
 Anmeldung in der TVN Geschäftsstelle
Samstag 25.01.2014  Skikurs in Balderschwang
Sonntag 26.01.2014

 Skiausfahrt nach Warth am Arlberg, Abfahrt 5.30 Uhr
 Anmeldung in der TVN Geschäftsstelle

Samstag 01.02.2014  Skikurs in Balderschwang
Donnerstag 20.03.2014  Hauptversammlung der Ski-Abteilung
Montag 07.04.2014  Saisonabschluss im
  bis Donnerstag  10.04.2014     Stubaital
Sonntag 18.05.2014  Frühjahrswanderung
Freitag 04.07.2014  Fahrradtour
  bis Sonntag 06.07.2014  Fahrradtour
Samstag 18.10.2014  Spätherbstausfahrt
Samstag 22.11.2014  Skibasar
  
Änderungen vorbehalten. Die genauen Termine und Orte werden rechtzeitig bekannt gegeben.
 

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Ski Basar 2013

Der diesjährige Ski-Basar des TVN fand am Samstag, dem 23. November von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Eingangsbereich des Otto-Hahn-Gymnasiums in Nellingen statt. Auf dem Basar fanden die Besucher für alle Skisportarten günstige Ausrüstung und Beratung, aber auch Verkaufsmöglichkeiten.

Die Mitglieder der Ski-Abteilung hatten die Veranstaltung wie in den Vorjahren gut vorbereitet:

  • Annahme der zum Verkauf abzugebenden Sachen an drei Tischen.
  • Ausstellung der Waren in den Abteilungen für
    - Skier, getrennt nach Typen für Erwachsene, Kinder, Langlauf und Abfahrt,
    - Snowboards
    - Skischuhe und Skater
    - Skistöcke
    - Helme
    - Schlitten
    - Kleidung
  • Angebot der Fa. Sport Gross, Stuttgart
    - mit günstiger Neuware
    - Einstellung der Skibindung
    - Angebot zum Kantenschleifen
  • Fachkundige Beratung von Mitgliedern der Skiabteilung und von Sport Gross
  • Kaffee, Kuchen, Getränke und Leberkäswecken zur Stärkung
  • 4 Kassen am Ausgang, mit vorbereiteten Warenregister

Ab 9 Uhr herrschte großer Andrang. Viele Besucher konnten für sich oder ihre Kinder oft günstige, teilweise neuwertige Ware erwerben.
Wer nichts gefunden oder verkauft hatte, konnte sich wenigstens an Kaffee und Kuchen erfreuen. Für die nicht mehr zurückgenommene, unverkaufte Ware war ein kleiner Obolus als Entsorgungskosten zu entrichten. Nach dem offiziellen Ende des Basars war für die freiwilligen Helfer der Ski-Abteilung noch einiges zu tun. Das Foyer musste aufgeräumt, das Mobiliar wieder an Ort und Stelle gebracht sowie Kaffee und Kuchengeschirr zurückgenommen werden. Die nicht abgeholte Ware musste zur Entsorgung bereitgestellt und die Kassen abgerechnet werden. Ein geringer Erlös verbleibt hoffentlich bei der Ski-Abteilung des TVN. Eigentlich fehlte draußen nur der Schnee, um die Vorfreude auf den Winder perfekt zu machen.

Ein Dank gilt der Schulleitung des OHG-Gymnasiums für die Überlassung des Foyers, den Mitarbeitern der Fa. Sport Gross und den treuen Helfern der Ski-Abteilung mit ihren Kuchenbäckerinnen.

Die Ski-Abteilung wünscht den Wintersportlern und Sportlerinnen bei ihren Touren schneesichere Pisten und eine unfallfreie Abfahrt.

Abteilungsleiter Siegfried Metzger


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Spätherbstausflug 2013

Der Spätherbstausflug der Ski-Abteilung führte am Samstag, den 2. November 2013 zu dem Bioenergiedorf Siebeneich (Bretzfeld bei Heilbronn). Der Bus startete pünktlich um 12.30 Uhr von Nellingen mit allen 30 Teilnehmern. Siebeneich ist ein Dorf mit etwa 208 Einwohnern und mit erstaunlich vielfältigem Gewerbe. Bevor wir in die Weinberge fuhren, rundete ein Bummel durch den Ort den Gesamteindruck ab. Eine Wurstfabrik, Apfelvermarktung, ein Eisenbahnwaggon als Besenwirtschaft, Holzschnitzereien, Landwirtschaften, ein Bauunternehmer und natürlich die Winzer.

Überregional bekannt wurde der Ort neben seinen Weinen durch seine umweltfreundliche Energiepolitik. So versorgt sich der Ort ganz mit eigener Energie aus einer Biogasanlage, die die Abwärme dieser Anlage und einer Holzschnitzelanlage in die Haushalte leitet und den  Strom aus den Abgasen in das öffentliche Netz speichert. Voraussetzung für die Biogasanlage ist eine Ochsenmast mit ca. 300 Jung- und Alttieren.

Doch zitieren wir Rolf Weibler selbst, den Betreiber der Anlagen und den Gastgeber des Tages:

Die Biogasanlage

Wir, die Familie Weibler betreiben etwas außerhalb von Siebeneich eine Biogasanlage. Unmittelbar neben dem Bullenstall wird mit einer Leistung von 380 kW rund um die Uhr elektrischer Strom produziert, der in das öffentliche Netzt eingespeist wird. Es werden die Gülle und der Mist vom Bullenstall, sowie Maissilage zu Methan vergoren, welches dann zwei Blockheizkraftwerke antreibt und somit elektrischen Strom produziert. Die Maissilage wird teilweise auf eigenen Flächen angebaut und von Bauern aus unmittelbarer Umgebung zur Biogasanlage hinzugekauft. Dadurch wird vermieden, dass gewaltige Monokulturen an Mais entstehen und die Fruchtfolge bei den einzelnen Betrieben kann noch gewährleistet werden. Die Gärreste aus der Biogasanlage werden wieder auf die Felder und auch die Weinberge als gehaltvoller Dünger ausgebracht.

Das Nahwärmenetz 

Die zwei Blockheizkraftwerke der Biogasanlage erzeugen nicht nur 380 kW elektrischen Strom, sondern auch sehr viel Abwärme. Anstatt die Abwärme ungenutzt an die Umgebung anzugeben, haben wir ein Nahwärmenetz erstellt um Gebäude zu heizen. Dabei wird das heiße Kühlwasser in unterirdischen, isolierten Leitungen nach Siebeneich, welches ca. 400 Meter entfernt liegt, gepumpt. Inzwischen sind an das Nahwärmenetz ungefähr 20 Häuser in Siebeneich angeschlossen. Darunter auch alle Gebäude die zum Betrieb Weibler gehören. Auch die benötigte Prozesswärme in der Weinkellerei oder die Heizung unserer Festhalle wird ausschließlich vom Nahwärmenetz versorgt. Somit werden in unserem Betrieb keine fossilen Brennstoffe benutzt um Wärme oder Elektrizität zu erzeugen. 

Fotovoltaikanlagen

Wir haben auf insgesamt fünf unserer Betriebsgebäude mit geeignetem Dach Fotovoltaikanlagen installiert. Bei schönem Wetter mit Sonnenschein kann so mit einer maximalen Leistung von 140 kW elektrischer Strom erzeugt werden, der dann in das öffentliche Netz eingespeist wird.

(Zitatende)

Bei Familie Weibler waren wir also zur Weinprobe geladen. Zuerst gab es eine Fahrt mit einem von einem Traktor gezogenen „Planwagen“ durch die herbstlich laubgefärbten Weinberge. Auch Chinagras wird im Ort angepflanzt und ebenfalls zur Wärmeerzeugung genutzt.

Nach der Fahrt durch die Weinberge gab es natürlich eine ausgedehnte Weinprobe mit 6 guten Weinen und einem Vesper. Dazu lieferte der Chef des Hauses viele Informationen zur Pflege der Weinberge an flachen und steilen Hängen, zur Weinlese mit Menschen und Maschinen, zum Gärprozess, zur Geschichte Herkunft der Weinsorten und Namen und zu den Qualitäten. Auch die Geschichte des Ortes, des Rathauses, der Kelter wurden gestreift. So wurde es ein langer, fröhlicher Abend.

Familie Weibler organisiert neben Weinverkostungen auch Ochsenbraten am Spieß, Walnussfeste und weitere Sommerfeste. Angeblich können bis zu 450 Gäste mit einem Ochsen verköstigt werden. So haben sie auch den Ochsen für das Ochsenfest in Neuhausen geliefert. Z. Zt. sei es auch das beste Weingut Baden Württembergs, mit  20 Gold-, 5 Silber- und 3 Bronzeprämierungen in 2012. Kein Wunder, dass auch einige „Sixpacks“ in den Bus verladen wurden.

Eine andere Gastwirtschaft im Ort betreibt einen alten Eisenbahnwagen als originellen Besen. Dort waren wir vor einigen Jahren bei einer Herbstausfahrt eingekehrt.

Gut gelaunt sind wir spät am Abend nach Hause zurückgefahren. Weitere Informationen können  unter www.bioenergie-dorf.de oder zur Fa. Weibler http://weinbau-weibler.de abgerufen werden.

Ein Dankeschön ging an Rolf Büchele, der die Fahrt organisiert und diesen interessanten Ort empfohlen hat.
Lutz Köllner


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Herbstwanderung 2013

Herbstwanderung der Skiabteilung im Naturpark Südschwarzwald

Am 24. und 25. Oktober 2013 war die Skiabteilung zur diesjährigen Herbstwanderung unterwegs im Naturpark Südschwarzwald. Mit Privat-PKW ging die Fahrt über die Autobahn und Bundesstraßen nach Bachheim, einem Ort nahe der Wutachschlucht. Von dort aus ging es gegen 10:00 Uhr bei herrlichem Spätsommerwetter los zur 3 Schluchten-Wanderung: Wutachschlucht, Gauchachschlucht und Engeschlucht. Zunächst bergabwärts zur Wutach, dann dieser wildromantischen Schlucht entlang auf teils schmalen Pfaden vorbei an hohen Felswänden durch die Schlucht bis zum Kanadiersteg. Dort verließen wir die Wutach und wechselten über den Steg zur Mündung der Gauchach. Hier bot sich ein schöner, sonniger Platz an zu einer Rast, welcher auch ausgiebig zur Stärkung und zum etwas Ausruhen genutzt wurde. Anschließend ging es durch die etwas weniger wildromantische, aber dennoch sehr schöne, naturbelassene Schlucht sanft aufwärts Richtung Burgmühle. Dort angekommen wurde die Mittagsrast in dem Naturfreundehaus Wanderheim Burgmühle abgehalten. Nach der Mittagsrast ging es weiter aufwärts der Gauchach entlang, hier bald ebenso an steilen Felswänden vorbei bis zur Abzweigung der Engeschlucht. Da sich hier der Weg durch äußerst schmales, teilweise sumpfiges und sehr steiles Gelände zieht, wird er bei nassem und glitschigem Boden nicht empfohlen.
Wir sind deshalb noch ein Stück weiter der Gauchachschlucht entlang gelaufen, bevor wir wieder umkehrten und am Naturfreundhaus vorbei heraus aus dem Schluchten-Tal wanderten. Oben angekommen, ging es auf sonnigen Wegen zurück zum Parkplatz an der 3 Schluchtenhalle.

Unser nächstes Ziel war das aus einer früher erfolgten Wanderung bereits bekanntes Hotel Gasthof zur Burg in Ewattingen, wo wir nach Kaffeetrinken und späterem Abendessen den Tag ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen ging es weiter über Bonndorf, Steinasäge nach Rothaus zur dortigen Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG. Hier war eine Brauereiführung angemeldet, in welcher uns informativ die sehr sauber und bestens organisierte Brauerei aufzeigt wurde. Danach ließen wir uns noch das schmackhafte Badische Schäufele mit Kartoffelsalat und zwei im Preis enthaltenen Getränke schmecken, wobei schwäbischer Kartoffelsalat allgemein vermisst wurde.

Am Nachmittag fuhren wir dann zum Schluchsee, an welchem ein schöner Spaziergang dem See entlang und durch den Ort unternommen wurde. Auch durfte natürlich ein Kaffee oder Tee mit einer Schwarzwälder Kirschtorte nicht fehlen, bevor es dann wieder zurück nach Ostfildern ging.

 07.10.2013/R. Büchele


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Ferientouren

In den Sommerferien, wenn die Hallen geschlossen sind, fährt der harte Kern der Skigymnastiker freitags abends kleine Radtouren in der Umgebung von Ostfildern. Zehn bis zwanzig km können es je nach Wetterlage sein. Wenn Sie Lust auf Bewegung und Geselligkeit haben, schließen Sie sich an. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr das Parkhaus am TVN-Vereinsheim in Nellingen. Anschließend trifft man sich geduscht oder ungeduscht in der Tennishütte zum Abendimbiss.
 

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50 Jahre Skigymnastik im TVN

 

Plakat und Titelbild des Jubiläumsheftes

Am 12. Oktober 2013 feierte die Skiabteilung mit Gründungsmitgliedern, alten und jungen Skihasen ihr Jubiläumsfest im Gasthaus "Herzog Karl" in Nellingen. Nach einer Begüßung durch Abteilungsleiter Siegfried Metzger und einer Würdigung der Arbeit durch den TVN-Vorsitzenden Werner Blessing, wurden die letzten 50 Jahre in Erinnerung gerufen. Eine Gedenkminute galt den verstorbenen Sportsfreunden. Zünftige Musik, ein gutes Essen und Tanz um Mitternacht ließen eine Stimmung wie auf einer Berghütte aufkommen. Blickt man zurück, so begann alles auf liftfreien Hängen der Schwäbischen Alb mit mühsamen Aufstiegen. Viele Ausfahrten und Skischulen folgten später im Allgäu und in den österreichischen Alpen. Unvergessen sind auch die geselligen Abende nach den Abfahrten, die Sommerausflüge, die Radtouren und die heimatliche Skigymnastik. Fester Bestandteil der Jahresarbeit sind auch die jährlichen Skibasare. Eine Übersicht über die 50 Jahre Geschichte der Skiabteilung finden Sie im Jubiläumsheft. Es ist noch eine begrenzte Stückzahl der Jubiläumshefte in der Geschäftsstelle des TVN erhältlich.

Lutz Köllner


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Radwanderung 2013

Die alljährliche Radwanderung der Ski-Abteilung des TV-Nellingen ist schon zur beliebten Tradition der Radler-Begeisterten geworden und findet in der Regel jeweils über das erste Wochenende im Juli von Freitag bis Sonntag statt.
Unsere diesjährige Radtour von Freitag, 05. bis Sonntag, 07.07.2013 führte uns in das „Dillinger Land“. 14 Radler standen am Freitagmorgen bereits pünktlich um 7:30 Uhr startklar hinter der ARAL Tankstelle Denkendorf, wobei sich einige wegen des doch relativ frühen Starttermins in der Nähe beim Bäcker noch schnell ein paar Brezeln organisierten, um unterwegs ihr Frühstück nachzuholen. Nach ca. eineinhalb Stunden Fahrt über die Autobahn in Richtung München und über die B16 erreichten wir gegen 9 Uhr unser Quartier, den Landgasthof „Sonne“ in Gundelfingen, zwischen Günzburg und Dillingen/Donau gelegen, wo wir schon von unserem Radelfreund Manne sehnsüchtig erwartet wurden. Damit war die 15-köpfige Radlergruppe vollständig.
Nach kurzem Wechsel unserer Klamotten in den Radlerdress konnten wir die erste unserer drei Tagestouren starten, die unser „Häuptling“ und Guide Klaus minutiös vorbereitet und ausgearbeitet hatte. Was wir unserem Häuptling Klaus allerdings nicht hatten wissen lassen: wir hatten bei seinem Fahrrad heimlich eine kleine Bremse eingebaut und damit sein Radeltempo auf ein Niveau zurückgeschraubt, bei dem alle Teilnehmer dann doch sehr gut mithalten konnten. An dieser Stelle muss allerdings auch lobend erwähnt werden, dass Klaus die Touren bereits so ausgewählt hatte, dass die Radelstrecken, bedingt durch die Donauebenen, fast durchweg flach mit nur minimalen Steigungen verliefen.
 
Die erste Route am Freitag führte uns von Gundelfingen über Sontheim an der Brenz, Bergenweiler, Burgberg durch das mit seiner Heidelandschaft wunderschöne Lonetal und nach einem kurzen Anstieg hinauf zur Gaststätte Schlössle Lindenau, das bis vor ca. 200 Jahren noch ein Hospitz war. Wir stellten dort unsere Draht-„Esel“ stilgerecht auf den Stellplätzen ab, auf denen früher die Pferde von Durchreisenden an den an dicken Holzbalken befestigten Ringen angebunden wurden. Egal ob unsere „Esel“ oder die alten Pferde, die sich ja doch irgendwie ähnlich sind, vielleicht merkt´s ja keiner.
Gut gestärkt mit Flädlesuppe, Wurstsalat oder Sülze sowie mit ausreichend nachgetankten Flüssigkeiten zog die Radlertruppe weiter über Rammingen, Riedhausen, vorbei an einigen Baggerseen zu einem Vogelbeobachtungsturm, auf dem wir dem Gezwitscher verschiedener Vogelarten und dem Geschnatter der Graugänse unser Ohr und unser Auge schenken konnten. Natürlich durfte danach ein Stopp für Kaffee und Kuchen bei der Gaststätte Neuhof am Neuhofsee nicht fehlen. Der Weg zurück nach Gundelfingen führte uns am Wasserskisee vorbei, auf dem wir eine Seilbahn bestaunen konnten, die den Wasserskifahrer oder Wakeboarder an einem Seil mit erstaunlichem Tempo um den See zieht. Von unseren Skifahrern, wollte jedoch keiner aufs Wasser umsteigen.
Gegen 16 Uhr erreichten wir schließlich dann wieder unseren Landgasthof „Sonne“ in Gundelfingen. Frisch geduscht und teilweise wieder von unserer Tour regeneriert, konnten wir am Abend dann gemütlich unsere Energiespeicher beim Abendessen wieder nachladen, bei kräftigen Steaks vom Aberdeen-Angus-Rind aus eigener Aufzucht auf Grünland oder Weide und hauseigener Metzgerei.
 
Die zweite Route am Samstag ging nach Nord-Osten über Haunsheim, Wittislingen zum Kloster Mödingen. Das Kloster Mödingen (auch Kloster Maria Medingen genannt) ist ein ehemaliges Dominikanerinnenkloster und heute eine Niederlassung der Dillinger Franziskanerinnen der Diözese Augsburg. Sie richteten darin eine Mädchenmittelschule und ein Internat ein. Heute ist ein Montessori-Kindergarten in einem Nebengebäude untergebracht. Die Stuckierung und die Fresken der Klosterkirche sind von Johann Baptist Zimmermann.
Von der Klosteratmosphäre und im christlichen Glauben gestärkt trieb uns der Hunger weiter nach Unterfinningen zum Landgasthof Zum Schlössle, das in früheren Jahren ebenfalls im Klosterbesitz war. Hier fanden wir ein schönes Plätzchen im hübschen Biergarten, im kühlenden Schatten großer Bäume. Nach dem leckeren Mittagessen führte uns die Tour weiter über Mörslingen zu unserem nächsten Ziel „dem schwäbischen Rom in Bayern“ und „Wiege der Lehre Kneipps“, der Stadt Dillingen an der Donau.
Nach einem kurzen Stopp im Cafe Holzbock konnten wir uns noch einen Eindruck von der sanierten Innenstadt verschaffen, die überall Spuren des reichen kulturellen Erbes aufweist: So war Dillingen jahrhundertelang Grafen- und Bischofssitz, was sich noch immer am Schloss und der Vielzahl bedeutender Kirchen, wie z.B. der Basilika St. Peter, ablesen lässt. Bis in die 1970er Jahre besaß Dillingen sogar eine eigene Universität. Auf dem Rückweg radelten wir auf dem Donaudamm über Lauingen wieder zu unserem Quartier nach Gundelfingen.
 
Die dritte Route am Sonntag ging Richtung Süd-Osten, zuerst nach Faimingen, wo wir die Überreste des Apollo-Grannus-Tempels der ehemaligen römischen Stadt Phoebiana bestaunen konnten. Phoebiana war zur Römerzeit vermutlich ein Brückenkopf zur Versorgung der Limestruppen.
Das traumhaft schöne Wetter mit Idealtemperaturen wie an den Vortagen, trieb uns weiter nach Süden über Aislingen, wo sich zwei unserer Teilnehmer wegen des bevorstehenden Anstiegs fatalerweise für eine Abkürzung entschieden. Der Rest meisterte klaglos den lohnenswerten Anstieg zur Sebastianskapelle mit herrlichem Ausblick über die Donauebene, inklusiv dem Kernkraftwerk Gundremmingen.
Vorbei an Windkraftanlagen, über den Ort Glött, über abwechslungsreiche Feld- und Waldwege kamen wir über Weisingen in das Seengebiet zu der Golfanlage am Almsee. Beim Anblick unserer Radlermeute deutete uns die Wirtin des Golfrestaurants, gleich zum nächsten Biergarten weiterzufahren, der allerdings gleich hinter dem Golfrestaurant lag. So landeten wir wieder an einem schattigen Plätzchen unter Bäumen, der Nusser-Alm. Kaum hatten wir Platz genommen, kamen zwei weitere Radler an, einer mit einer kräftig rot leuchtenden Laterne in der Gesichtsmitte. Erst auf den zweiten Blick konnten wir in den beiden unsere zurückgelassenen Tourteilnehmer erkennen. Ursache für das Rotlicht in Gesichtsmitte war ein sehr unliebsamer und unglücklicher intensiver Bodenkontakt, der trotz allem dann doch einigermaßen glimpflich verlaufen war. Hier zeigt sich wieder klar, dass ein von der Skigymnastik durchtrainierter und gestählter Körper auch die schwierigsten Manöver nur mit relativ kleinen Kratzern übersteht!
Wie man munkelt, hat sich unser Häuptling Klaus vom Golfplatz vom „Green“ einen kleinen „Golfer-Samen“ mitgenommen. Wir hoffen nicht, dass dieser bei ihm aufgeht und er bei sich zuhause im Garten einen kleinen Golfplatz einrichtet, der dann seine Freizeit ausfüllt und er dann dadurch mit uns nicht mehr Radeln gehen wird, sondern lieber zuhause Golf spielt. Nun gut, wir werden sehen.
Frisch gestärkt konnten wir auf dem Rückweg danach noch in Lauingen den Marktplatz besuchen, wo uns freundlicherweise ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung spontan und in aller Kürze einen kleinen Vortrag hielt zu dem davor stehenden klassizistischen Rathaus, dem Lauinger Schimmelturm (den übrigens unser „Häuptling“ Klaus als einziger von uns bestieg) und dem Denkmal von Albertus Magnus dem Großen (Dominikanermönch, Bischof von Regensburg, Naturwissenschaftler in Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Astronomie, Geografie).
Wieder angekommen in Gundelfingen war noch ein kurzer Besuch beim Primizfest (erster Gottesdienst eines neuen katholischen Pfarrers in der Heimatgemeinde) mit Kaffee und Kuchen angesagt, wobei wir vom ortsansässigen Pfarrer sogar persönlich begrüßt wurden.
Anschließend traten wieder alle glücklich und zufrieden den Nachhauseweg an.
 
Unser Klaus hatte für die 3 Tage einen sehr guten Kontakt zu Petrus und für die Touren traumhaftes Wetter und ideale Temperaturen bestellt. Für seine gute Vorbereitung, seine exzellente Tourenauswahl, seine den Teilnehmern absolut angepasste Tourenführung und vor allem für seine Geduld mit uns, von allen ein ganz herzliches Dankeschön für die tollen Tage!!
Wir alle freuen uns schon wieder auf die nächste Tour!!
Text: Hans Hillenbrand, Fotos: Klaus Herget
 

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Neue Übungsleiterin in der Skigymnastik freitagabends ab Juni 2013

Lea
 
 
Nach langer Vakanz, konnte die Skiabteilung im Juni 2013 für ihren Freitagtermin um 20 Uhr (Sporthalle 1) die neue Übungsleiterin Lea Juppenlatz begrüßen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses freuen sich auf die Arbeit mit der jungen Trainerin. Gleichzeitig geht der Dank an Klaus Herget, der in der Interimszeit die Gruppe forderte und förderte.
 
Wenn Sie eine interessante Gymnastik für Jung und Alt erleben möchten, schauen Sie freitags herein, schnuppern Sie oder machen Sie einfach mit. Skifahren ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, aber die Kondition für das Skifahren und den Alltag wird durch das Training mit Sicherheit verbessert. Der gesellige Abschluß in der Tennishütte nach dem Training ist kein Muss, eher ein Genuss.
Lutz Köllner
 
 
 
 
 
Ballgymnastik
  
Reifengymnastik
Reifengymnastik
 

 

Vetretungsweise trainiert auch Barbara die Skigymnastik
Training mit Barbara
Barbara, untere Reihe,sechste von rechts
 

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Frühjahrswanderung 2013

 
Am 5. Mai startete die Skiabteilung des TV Nellingen ihre Frühjahrswanderung als Wald- und Aussichtswanderung übers Fuchseck zum Wasserberghaus. Gut vorbereitet von unseren Wanderführern Irmgard und Klaus wurden am Kubino Fahrgemeinschaften gebildet. Der Start der Wanderung war Schlat, südlich von Göppingen. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche (Fest im Ort) gingen wir durch blühende Streuobstwiesen und durch den Wald immer bergauf zum Fuchseckhof. Von hier hatte man einen herrlichen Ausblick zu den 3 Kaiserbergen. Nachdem es vorher tagelang geregnet hatte, haben sich die Wanderführer entschlossen, von hier direkt zum Gairenhof zu gehen. Der Weg übers Fuchseck ist nach starken Regenfällen fast nicht zu begehen.  Am Gairenhof vorbei gingen wir am Waldrand entlang, von Wachholderheiden und typischer Albflora umgeben, bei schönen Ausblicken ins Geißentäle, Richtung Wasserberghaus. Dort wurde bei Tellersülze, Wurstsalat oder Kuchen gerastet. Nach einem herrlichen Rundblick ins Göppinger Becken führte der Weg, bei fröhlicher Stimmung, bergab durch blühende Äpfel- und Kirschbäume zurück nach Schlat. Einige Wanderer wollten noch nicht nach Hause, deshalb wurde beschlossen, das Fest im Dorf zu besuchen. Hier ließen wir die schöne Frühjahrswanderung bei Musik und Tanz ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Wanderführen für diese schöne Tour.
 
Siegfried Metzger, Bilder Klaus Herget
 

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Ski-Freizeit 2013

Wie schon in den vergangenen Jahren, so führte die Ski Ausfahrt der Skiabteilung vom 15. bis 18. April dieses Jahr wieder auf den Stubaigletscher. Nach einer staufreien Fahrt erreichten wir schon vor Mittag das Ziel, den Alpengasthof „Tiroler Hof“ in Fulpmes, wo wir gleich die Zimmer bezogen.


Innsbruck "Goldenes Dachl"
Drei Mitglieder der Gruppe wollten das schöne Wetter nutzen, um mit der Überlandbahn nach Innsbruck zu fahren und sich die Stadt anzusehen. Eine Stunde lang schlängelte sich die Bahn an den Berghängen entlang hinunter zur Stadt. Nach einem ausgedehnten Bummel bei schönstem Wetter vorbei am Marktplatz mit dem „Goldenen Dachl“, nach einem kurzen Besuch im Dom und einer Kaffeepause, war es dann Zeit, wieder nach Fulpmes zurück zu fahren. Rechtzeitig zum Abendessen trafen die Innsbruckfahrer wieder im Hotel ein. Dort trafen sie auf den Rest der Gruppe, die schon einmal auf dem Gletscher den Schnee getestet und ihre Skier eingefahren hatten.

Die Wellness -Landschaft des Hotels mit drei Saunen, Whirlpool, Schwimmbad und Geräteraum wurde vor dem Abendessen eifrig genutzt. Das Menü war reichlich und gut. Wir hatten uns ja schon bewegt und konnten guten Gewissens die 5 Gänge genießen. So klang der Tag mit einem Glas Wein oder bei einem Glas Bier fröhlich aus.
Das Wetter war am zweiten Tag so hervorragend, dass man das Frühstück sehr früh angesetzt hatte und kurz nach 9:00 Uhr schon auf dem Eisgrat bei 2900 m Höhe eingetroffen war. Der Schnee war bis zur Mittelstation prächtig. So wurde ohne große Pause bis zum Mittagsvesper bis auf 3000 m Höhe Ski gefahren. Die mitgebrachten Speisen und Getränke aus den Rucksäcken hätten einem königlichen Mal zur Ehre gereicht. Daher war es auch verständlich, dass nach dem Vesper kein Skifahren mehr möglich war. Mit der Gondel ging es zu Tal und von dort zu den Wagen. Die Schangelair-Alm erforderte eine Unterbrechung der Rückfahrt zum Hotel. An solch einer originellen Hütte kann man nicht einfach vorbeifahren. Prost!
Später in der Hotelsauna konnte man sich von den Anstrengungen des Tages entspannen. Wieder gab es ein köstliches Abendessen. Heute jedoch hielt das Pokalspiel Bayern München gegen VfL Wolfsburg (6:1) die Gruppe vor dem Bildschirm munter anstatt zum Après-Ski vor der Bar abzusacken.

Der dritte Tag verlief sportlich ähnlich wie der zweite Tag: tolles Wetter, optimaler Schnee, üppiges Vesper. Mit einem Unterschied: Diesmal war die Grawa-Alm auf der Rückfahrt zu Hotel das Zwischenziel. Von der urigen Terrasse aus konnte man den Wasserfall, die riesigen Eiszapfen am Berghang und eine abgehende Lawine weiter unten im Ruetztal beobachten.

An diesem Abend war das Programm noch straffer als tags zuvor. Nach dem Essen gab es ein kleines Dankeschön für unsere Organisatoren und Fahrer, Siggi Metzger und Manne Aichele. Auch dieses Jahr wurde die „Pistensau 2013“ verliehen.

Rechtzeitig wurde das weitere Abendprogramm auf das Pokalspiel Stuttgart gegen Freiburg (2:1) gelenkt. Jede und jeder in der Gruppe konnte nach diesem Ergebnis und den Anstrengungen am Berg sehr gut schlafen.
 
Der vierte Tag begann wieder mit idealen Wetterbedingungen. Dem Rufen des Berges konnten wir nicht widerstehen und waren früh auf den Brettern am Gletscher. Das Vesper zu Mittag war, nicht minder reichlich, etwas früher angesetzt, da heute Rückreisetag war. Die Gesichter waren durch die Sonnenstrahlen der drei Tage ordentlich gebräunt.
Ohne Unfälle und Verletzungen konnten wir am frühen Nachmittag, nach einer Dusche im Hotel, die Heimreise antreten. Die notwendige Pause wurde im „Braugasthof Falkenstein“ in Pfronten eingelegt. Gegen Abend erreichten wir wohlbehalten Nellingen. Wir freuen uns schon auf die nächste Ski-Ausfahrt.
 
Lutz Köllner,
Bilder Hans Hillenbrand,
Lutz Köllner
 

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Ski- und Snowboardkurs 2013

Auch im Jahr 2013 fand bei der Skiabteilung des TV Nellingen wieder ein Ski- und Snowboardkurs statt. Wie in den Jahren zuvor ging es an zwei Samstagen in das schneesichere Skigebiet Balderschwang.
 
An beiden Tagen konnten wir mit einem vollen Bus in Nellingen losfahren und dem Skigebiet entgegensteuern. Die Vorfreude bei allen Beteiligten war sehr groß, da der erste Skikurstag bereits mit traumhaftem Wetter und fantastischem Schnee glänzen konnte.
Bei der zweiten Ausfahrt nach Balderschwang musste man sich etwas wärmer und witterungsfester anziehen. Abfahrt mit dem Bus war auch diesmal um 5:30 Uhr in Nellingen, sodass man am Morgen noch in recht viele müde Gesichter blicken konnte. Je näher wir aber dem Skigebiet kamen, desto wacher und munterer wurden die mitgereisten Kinder.
Schon eine halbe Stunde bevor wir das Ziel erreicht hatten und auf den Parkplatz eingebogen waren, hatten sich alle Skikursteilnehmer längst umgezogen. Sie konnten es kaum erwarten, endlich auf die Piste zu kommen. Dort angekommen, wurden alle Teilnehmer dem Können nach in Gruppen eingeteilt und schon ging es mit dem jeweiligen Skilehrer los. Trotz des leichten Schneefalls sah man schon schnell die ersten Fortschritte.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause fand man sich noch einmal in den Gruppen zusammen und versuchte gestärkt an der Technik zu feilen und das Gelernte vom Vormittag umzusetzen. Gegen Nachmittag wurden auch die kräftigsten Ski- und Snowboardschüler müde und alle waren froh, als der warme Bus gegen Abend den Weg in Richtung Heimat einschlug. Einen kleinen Spaß im Bus gab es auch noch, mit Süßem und Medaillen für alle Teilnehmer. Den mitgebrachten Film musste man auf Englisch anschauen, da die Sprache nicht verstellt werden konnte.
 
Leider war es diesmal wie immer: die schönen Tage waren einfach zu schnell vorbei.
 
Die Skiabteilung bedankt sich bei allen Teilnehmern und freut sich schon auf die nächste Saison.
 
Mareike Leins, Skiabteilung TV Nellingen
 

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